FAKTENCHECK zu den Aussagen von Rolf Härdtner im Pressebericht der Heilbronner Stimme
- „Laut Rolf Härdtner haben wir 400 Mitglieder.“ → aktuell sind wir knapp 200 Mitglieder.
- „Laut Rolf Härdtner haben wir keine Spieler aus den eigenen Reihen und lassen Spieler aus Serbien einfliegen.“ → Mit Florian Bluhm und Julian Mohr haben wir Spieler, die eine maximale Identifikation mit dem Verein haben. Zudem lebt, trainiert und arbeitet Alexa Gacev bereits seit einigen Jahren in Deutschland.
- „Laut Rolf Härdtner erhalten wir einen Zuschuss des Hauptvereins von 10.000 €.“ → Der Zuschuss des Hauptvereins wurde auf 0 € reduziert. Wir erhalten eine einmalige Sportförderung von 10.000 €.
- „Laut Rolf Härdtner ist eine Finanzierung über eine Sonderumlage der Mitglieder möglich.“ → Nachdem der Hauptverein bereits die Hauptvereinsbeiträge um über 25 % erhöht hat, um seine eigenen Verluste auszugleichen, halten wir als Abteilungsleitung es für den falschen Ansatz, die Mitgliedsbeiträge für den Profi- bzw. Leistungssport weiter zu erhöhen.
- „Laut Rolf Härdtner hätte er sich mehr Kampfesmut gewünscht.“ → Wir haben vor zwei Jahren eine konkrete, rollierende Drei-Jahres-Planung eingereicht, die auf Begeisterung gestoßen ist. Damit verbunden war auch die Stabilisierung der Sponsorengelder bzw. der Zuschuss durch den Hauptverein, um eine Planungssicherheit unsererseits zu gewährleisten. Dennoch mussten wir jedes Jahr darum zittern und betteln. Ursprünglich wurde die Geschäftsstelle inklusive Geschäftsführer (2010) eingerichtet, um Gelder für den Leistungssport zu generieren. Zu diesem Zeitpunkt war die Abteilung Tischtennis einer der wenigen Abteilungen auf Bundesebene. Daraufhin wurden jedoch lediglich Gelder für eine einzelne Abteilung eingesammelt, wie uns nahestehende Unternehmer berichteten. Zudem wurden Sponsorengelder im Hauptverein zentralisiert und mehrheitlich einer Abteilung zur Verfügung gestellt. Da die Geschäftsstelle bei Unternehmern der Region ausschließlich Gelder für eine Abteilung sammelt, ist es für andere Abteilungen nahezu unmöglich, relevante Sponsoreneinnahmen von regionalen Unternehmen zu akquirieren. Anzumerken ist, dass wir in den letzten Jahren lediglich jährlich 1,5–2 % der gesamten Sponsoreneinnahmen erhalten haben.
